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Die Informationen zu den einzelnen Autorinnen und Autoren stammen im Wesentlichen aus Wikipedia. Im Einzelfall habe ich (zusätzlich) andere Quellen herangezogen, wie die persönlichen Internetauftritte der Autoren oder ihre Seiten bei den Verlagen.

R

Rosenfeld, Astrid – Zwölf Mal Juli

Geboren 1977 in Köln, wollte zunächst Schauspielerin werden, nach dem Abitur Aufenthalt in Kalifornien, um Berufserfahrungen am Theater zu sammeln, anschließend Schauspielausbildung in Berlin (nicht abgeschlossen), verschiedene Jobs in der Filmbranche, Romandebüt Adams Erbe« (2011), lebt in Berlin.

S

Seethaler, Robert – Ein ganzes Leben

Geboren 1966 in Wien, Schauspielschule in Wien, Mitwirkung bei vielen Produktionen für Kino und Fernsehen sowie an Theatern in Wien, Berlin, Stuttgart und Hamburg, spielt „Dr. Kneissler“ in der Serie Ein starkes Team, Romane: Die Biene und der Kurt, Die weiteren Aussichten, Jetzt wird’s ernst, Der Trafikant (Kein & Aber, Zürich), Ein ganzes Leben (Hanser, Berlin), zahlreiche Preise und Stipendien für seine Veröffentlichungen, Drehbuch für Die zweite Frau, realisiert durch Hans Steinbichler, 3 Grimme-Preise (2009), lebt in Berlin-Kreuzberg und Wien.

Sila, Tijan – Tierchen unlimited

Geboren 1981 in Sarajevo, emigrierte 1994 mit seiner Familie nach Deutschland, Studium der Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Tierchen unlimited ist sein erster Roman, Lehrer an einer Berufsschule, lebt in Kaiserslautern.

Smith, Zadie – London NW

Geboren 1975 in Willesden, London, als Sadie Smith (sie ändert den Vornamen mit 14), Studium der englischen Literatur am King’s College, Universität Cambridge, während des Studiums Arbeit als Jazzsängerin und Veröffentlichung von Kurzgeschichten, mit denen sie einen Verleger auf sich aufmerksam machte, insgesamt 6 Romane sowie Erzählungen und Essays, zahlreiche Preise und Auszeichnungen, ihr drittes Buch „On Beauty“ erhielt eine Nominierung für den Man Booker Prize und wurde mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet, der Roman NW handelt von Willesden, ihrem Geburtsort, Fellow am Radcliffe Institute for Advanced Study der Harvard University.

Sontag, Susan – Standpunkt beziehen

Geboren 1933 in New York City; gestorben 2004 ebenda, amerikanische Schriftstellerin, Essayistin, Publizistin und Regisseurin, Studium der Literatur, Theologie und Philosophie an der University of California, Berkeley und der University of Chicago, 1950 Heirat mit dem Soziologen Philip Rieff (ihr Dozent), 1952 kommt Sohn David zur Welt, 1958 Scheidung, Doktorarbeit in Philosophie, 1993 inszeniert sie während des Bosnienkrieges in Sarajevo das Theaterstück Warten auf Godot von Samuel Beckett, scharfe Kritikerin der Regierung Bush jr. (insbesondere des Irakkriegs), zahlreiche Auszeichnungen und Preise, von 1988 bis zu ihrem Tod (Sontag starb an Leukämie) in einer Beziehung mit der Fotografin Annie Leibovitz.

Stelling, Anke – Fürsorge

Geboren 1971 in Ulm, aufgewachsen in Stuttgart, Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, ihr Roman Bodentiefe Fenster stand auf der Longlist des deutschen Buchpreises, ihr Roman Gisela (mit Robby Dannenberg) wurde 2004 verfilmt, weitere Preise und Stipendien, Lehrauftrag am Literaturinstitut in Leipzig und an der Filmakademie in Ludwigsburg, Fürsorge ist ihr siebter Roman.

Stevenson, D. E. – Stich ins Wespennest

Geboren 1892 in Edinburgh, Schottland, ihr Vater war Leuchtturmbesitzer und Cousin von Robert Louis Stevenson, dem Autor der „Schatzinsel“,  sie begann sehr früh zu schreiben, wurde aber nicht gefördert, durfte auch nicht auf die Universität, 1916 heiratete sie James Reid Peploe (einen Offizier), in mehr als 40 Jahren publizierte sie mehr als 40 Bücher (meist romantische Unterhaltungsromane), ihre Bestseller wurden in viele Sprachen übersetzt, gestorben 1973 in Moffat, Schottland.

Suter, Martin – Der letzte Weynfeldt

Geboren 1948 in Zürich, Ausbildung zum Werbetexter, Creative Director der Basler Werbeagentur GGK, Gründung der Werbeagentur Stalder & Suter, Präsident des Art Directors Club der Schweiz, Reportagen für die Zeitschrift Geo, Drehbücher für Film und Fernsehen, seit 1991 Autor, 1992-2007 Kolumne Business Class in der Weltwoche und im Magazin des Tages-Anzeigers, Kolumne Richtig leben mit Geri Weibel für das Monatsmagazin NZZ Folio, Durchbruch als Schriftsteller 1997 mit Small World, seine Romane Die dunkle Seite des Mondes, Ein perfekter Freund und Small World bezeichnet Suter als neurologische Trilogie (der Protagonist hat mit Identitätskrisen zu kämpfen), 1997 Ehrengabe des Kantons Zürich und 1998 französischer Literaturpreis Prix du premier roman étranger für Small World, Small world und Ein perfekter Freund wurden verfilmt, verfasst Liedtexte (Schweizer Musiker Stephan Eicher) und Theaterstücke, zahlreiche weitere Preise, lebt in Zürich.