I-L

Die Informationen zu den einzelnen Autorinnen und Autoren stammen im Wesentlichen aus Wikipedia. Im Einzelfall habe ich (zusätzlich) andere Quellen herangezogen. Diese sind jeweils angegeben.

K

Kang, Han – Die Vegetarierin

Geboren 1970 in Gwangju, Südkorea, Tochter des Schriftstellers Han Seung-won, wuchs ab ihrem elften Lebensjahr in Seoul auf, Studium der Koreanischen Literatur an der Yonsei University in Seoul , verfasste zunächst Gedichte, 1994 Literaturpreis der Zeitung Seoul Shinmun mit der Kurzgeschichte Rotes Segel, 1999 Preis für den besten koreanischen Roman, 2000 „Preis für junge Künstler von heute“ des Ministeriums für Kultur und Tourismus, 2005 Yi-Sang-Literaturpreis, 2007 Debütroman The Vegetarian, 2010 Verfilmung, 2016 Man Booker International Prize  (zusammen mit ihrer Übersetzerin ins Englische) für The Vegetarian, arbeitet als Journalistin, lehrt Kreatives Schreiben am Seoul Institute of the Arts.

Kehlmann, Daniel – Du hättest gehen sollen

Geboren 1975 in München, Studium der Philosophie und Germanistik, seit 2001 Dozent für Poetik an verschiedenen Hochschulen, 2003 internationaler Erfolg mit Ich und Kaminski, 2005 mit Die Vermessung der Welt, Roman über die Entstehung der modernen Wissenschaft, Historiker kritisieren die Darstellung, Ruhm (2009) kontrovers aufgenommen, 2013 Roman F. auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, Ich und Kaminski, Die Vermessung der Welt und Ruhm für die Bühne adaptiert, Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, der Freien Akademie der Künste in Hamburg, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, lebt in Wien und Berlin.

Kermani, Navid – Sozusagen Paris

Geboren 1967 in Siegen, Studium der Orientalistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Köln, Kairo und Bonn, Dissertation und Habilitation im Fach Orientalistik, journalistische Tätigkeit schon während des Studiums (u.a. Feuilleton der FAZ),  wissenschaftliche Tätigkeit (Ästhetik des Koran und islamische Mystik), Kermani setzt sich immer wieder mit wichtigen politischen Fragen auseinander (z.B. Irakkrieg, arabischer Frühling, Flüchtlingskrise), zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, diverse Lehraufträge und Dozenturen, u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der deutschen Islamkonferenz

Kunzru, Hari – White Tears

Geboren 1969 in London als Sohn einer Engländerin und eines Inders, studierte Englisch an der University of Oxford, danach Abschluss in Philosophie und Literatur an der University of Warwick, schrieb für verschiedene englische und internationale Zeitschriften (The Guardian, Daily Telegraph, The Economist, Wired), erster Roman The Impressionist, „Junger Reiseschriftsteller des Jahres 1999“ (Observer ), 2003 von der Literaturzeitschrift Granta unter die zwanzig besten jungen britischen Romanautoren gewählt, 2008 Cullman Stipendium an der New York Public Library, 2014 Guggenheim Stipendium, 2016 Stipendium der American Academy in Berlin, lebt in New York City (Webseite des Autors).

L

Lange, Hartmut – Das Haus in der Dorotheenstraße

Geboren 1937 in Berlin, 1939 wurde seine Familie nach Polen umgesiedelt, 1946 Rückkehr nach Berlin, Studium der Dramaturgie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg,  1961–1964 Dramaturg am Deutschen Theater in Ost-Berlin, 1965 Flucht aus der DDR über Jugoslawien, arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur, literarisches Schlüsselwerk Tagebuch eines Melancholikers (1983), seit 1982 vornehmlich Erzählungen und Novellen, diverse Preise und Stipendien, lebt in Berlin

Leon, Donna – Stille Wasser

Geboren 1942 in Montclair, New Jersey, Studium in den USA und Italien, Lehrerin für Englisch und englische Literatur, Reisebegleiterin in Rom, Werbetexterin in London, Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und in Saudi-Arabien, 1981-1995 an der Außenstelle der Universität Maryland auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Vicenza tätig, Dissertation über Jane Austen nicht abgeschlossen – Material ging 1979 während der Flucht vor der islamischen Revolution in Iran verloren, die Brunetti-Romane erscheinen seit 1992 im jährlichen Rhythmus, wurden in 35 Sprachen übersetzt und in zahlreichen Ländern veröffentlicht, auf ihren Wunsch hin erscheinen sie nicht auf Italienisch, 2003 internationaler Buchpreis Corine in der Sparte Belletristik.

Lunde, Maja – Die Geschichte der Bienen

Geboren 1975 in Oslo, Studium der Literatur in Oslo, Nebenfach Psychologie, dann Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft (Spezialisierung Film und Filmgeschichte), Leiterin des Amandus Festival in Lillehammer, Arbeit als Museumspädagoge im Film Museum, als Leiterin eines Kinos und als Kommunikationsberaterin, seit 2009 hauptberuflich Autorin, Drehbuchautorin fürs norwegische (Kinder-)Fernsehen, 2012 erstes Kinderbuch, danach Jugendbücher, 2015 erstes Buch für Erwachsene (Die Geschichte der Bienen), lebt in Oslo (Webseite der Autorin).